Was zustandsorientiertes Konfliktmanagement bedeutet
Zustandsorientiertes Konfliktmanagement beschreibt, dass Konflikte nicht durch das Ereignis selbst entstehen, sondern durch den inneren Zustand, in dem eine Person dieses Ereignis wahrnimmt. Der Zustand entscheidet, ob wir etwas als neutral, störend oder bedrohlich interpretieren – und diese Interpretation bestimmt, ob ein Konflikt entsteht.
Ein Konflikt entsteht, wenn mindestens ein beteiligter Mensch nicht reguliert ist. In einem unregulierten Zustand sind Wahrnehmung, Interpretation und Reaktion eingeschränkt. Das gilt für äußere Konflikte zwischen Menschen genauso wie für innere Konflikte innerhalb einer Person.
Kurz gesagt:
Nicht das Verhalten ist das Problem – der Zustand dahinter entscheidet.
