Verstehen. Regulieren. Verbinden.
Das neue Konfliktmodell mit dem Zustandsbarometer
Zustandsorientiertes Konfliktmanagement bedeutet, Konflikte nicht nur auf der Verhaltensebene zu betrachten, sondern die inneren Zustände der Menschen in den Mittelpunkt zu stellen.
Jeder reagiert unterschiedlich, je nachdem, wie sicher, verbunden oder gestresst er sich fühlt. Mit dem Zustandsbarometer lernst du:
- Eigene Reaktionen bewusst zu regulieren
- Die Zustände anderer zu erkennen
- Konflikte konstruktiv und verbindend zu gestalten
So entsteht echte Verbindung – in Familien, Partnerschaften, Teams und Organisationen
Familien
Verstehen, Regulieren und liebevoll begleiten – in jedem Alter
Partnerschaft
Konflikte transformieren um Beziehung vertiefen
Teams
Konflikte konstruktiv nutzen und die Unternehmenskultur prägen
Institutionen
Von Kita bis Jugendhilfe
Konflikte begleiten und Zustandskompetenz vermitteln
Über mich
Hallo, ich bin Anna.
Bevor ich mich intensiv mit Babys, Zuständen und Regulation beschäftigt habe, war ich einfach eine Mutter, die ein Schreibaby begleitet hat – mein eigenes.
Diese Zeit war für mich traumatisch. Ich war erschöpft, überfordert und oft verzweifelt. Ich wollte alles richtig machen, aber egal, was ich tat, mein Baby schrie. Und ich verstand nicht, warum.
Als ich wieder schwanger wurde, hatte ich große Angst. Die Angst, dass alles wieder so wird. Die Angst vor dem Schreien, der Hilflosigkeit, der Daueranspannung.
Doch dann kam mein zweites Baby – und hat mir gezeigt, wie wunderschön die Babyzeit sein kann, wenn ein Baby nicht permanent in Überlastung rutscht. Erst da wurde mir bewusst, wie herausfordernd mein erster Sohn wirklich gewesen war. Und erst da begann ich zu verstehen, dass Babys nicht „schwierig“ sind – sondern in Zuständen gefangen, die sie allein nicht regulieren können.
Ich wollte wissen, warum Babys so reagieren.
Warum manche Babys schreien, andere nicht.
Warum manche so schnell überladen sind.
Warum manche scheinbar „aus dem Nichts“ explodieren.
Auf dieser Suche bin ich auf die Zustände und Funktionsnetzwerke gestoßen – und damit auf ein Modell, das alles verändert hat.
Mein Ansatz basiert auf den neuesten Erkenntnissen der Neurologie und Entwicklungspsychologie. Er erklärt nicht nur das Verhalten von Babys, sondern macht es begreifbar. Und er zeigt Wege, wie wir sie sicher begleiten können.
Ich habe mich entschieden, dieses Wissen weiterzugeben.
Nicht, weil ich alles perfekt gemacht habe – sondern weil ich es eben nicht einmal besser machen konnte.
Weil ich mir wünsche, dass andere Eltern früher verstehen, was ich erst spät verstanden habe.
Weil ich heute weiß, dass ich meinem Baby hätte helfen können, wenn ich anders reagiert hätte.
Und genau deshalb baue ich dieses Angebot auf:
Damit Eltern, die gerade mitten in dieser herausfordernden Zeit stecken, nicht allein sind.
Damit sie verstehen, was im Nervensystem ihres Babys passiert.
Damit sie Wege finden, sicher zu begleiten – auch und gerade dann, wenn es schwierig wird.
Ich gehe diesen Weg, weil ich ihn selbst gegangen bin.
Und weil ich weiß, wie sehr es das Leben verändern kann, wenn man endlich versteht, was wirklich los ist.
