Typische Missverständnisse über Konflikte

Viele Konflikte werden durch falsche Annahmen verschärft. Besonders wenn wir das Verhalten moralisch deuten, statt zustandslogisch.

Zum Beispiel:

„Menschen reagieren absichtlich so.“
Oft reagiert ein System einfach unter Druck. Je unregulierter der Mensch ist (egal ob Kind oder Erwachsen) desto „schwieriger“ wirkt das Verhalten, da sich der Mensch nicht mehr anpassen kann.

„Man muss sich nur zusammenreißen.“
Selbstregulation hat Grenzen – besonders in Stresszuständen. Und jeder Mensch bringt eine andere Sensibilität und Resilienz mit sich.

„Konflikte entstehen durch schlechte Kommunikation.“
Kommunikation ist wichtig – aber der Zustand entscheidet, ob sie überhaupt möglich ist und wie sie interpretiert wird.

Wer Zustände erkennt, versteht Konflikte anders – und löst sie leichter. Denn Zustandskompetenz ist eine lernbare Fähigkeit.

Wenn du neu in diesem Modell bist, hilft auch ein Blick in den Artikel Was ist zustandsorientiertes Konfliktmanagement?

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